Sternenkind.info: Daran, wie man mit Angehörigen und ihren Kindern von Zeugung/ Empfängnis weg betrachtet umgeht, etwa wenn deren Kinder während ihrer gemeinsam erlebten Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach starben - ob den Betroffenen und Angehörigen Raum für ein Grab, Raum für Trauer, Anerkennung der Existenz dieses Kindes gegeben wird, daran kann die Achtung, der Respekt, die Wertschätzung - aber auch das jeweilige Gegenteil davon: die Verleugnung, Ablehnung, Lieblosigkeit, verleugnung deren Existenz abgelesen werden.

Kinder, welche während ihrer Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach starben, werden gerne Sternen- oder Schmetterlingskinder genannt - in Abgrenzung zu jenen Kindern, welche folgendes zu ihren Lebzeiten erlebt haben: Anzeige einer lebend erfolgeten Geburt durch den Arzt/ Hebamme an das Standesamt. Anschließend wird die Geburtsurkunde ausgestellt. Daran anschließend macht das Standesamt automatisch eine Meldung an die zuständige Sozialversicherungsanstalt. Diese stellt dem neugeborenen Kind seine eigene Sozialversicherungsnummer aus, was den Eltern zur Kenntnis gebracht wird. Daran anschließend wird erstmals das Kind im Krankheitsfall mit einer eigenen Krankengeschichte wahrgenommen. Stirbt jetzt ein Kind, wird es selbstverständlich einer Totenbeschau und daran anschließend selbstverständlich ein Begräbnis zugeführt. Zeitgleich wird das Nachlassgericht beauftragt einen Notar zu bestellen, welcher den Nachlass regelt.

Im Gegensatz dazu der Umgang mit Kindern, welche während ihrer Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach (etwa im Kreisssaal) starben. Für Ärzte/ Staaten sind diese Kinder um ihrer selbst Willen nicht existent, sondern ein der Frau gehörendes Gewebe. Wenn Natürlich geboren - also ohne med. Eingriff dieses Kind still geboren wurde, wird mit Mutterkuchen, Nabelschnur und Fruchtwasser gewogen und Gewichtabhängig zwischen Fehlgeburt (weil unter 500 Gramm) oder Totgeburt (weil über 500 Gramm) unterschieden.

Wenn die Frau z.B. vor dem med. Eingriff nicht mit dem Arzt den weiteren Umgang klärt (etwa das die Mutter im kindlichen Todesfall ihr Kind selbst beerdigen oder durch Dritte (andere Angehörige, etwa Beerdigung im Auftrag des Vaters oder der Großeltern, der Klinik, dem zuständigem Gesundheitsamt ec.) beerdigt wissen will. Wurde nichts vor dem med. Eingriff beschlossen, wird ihr Kind während des med. Eingriffes dem E - Müll, Klinikabfall zugeführt. Ein anderer Umgang: Zuführung zu einer der zahlreichen weltweit agierenden Gewebebanken. So lange Ihr Gewebe in einer Gewebebank sich befindet, ist ihr Gewebe noch immer das Eigentum der Frau, also der Mutter dieses Kindes. Sie können ein Begräbnis in Auftrag geben, nachdem sie formlos bei der Gewebebank um Freigabe gebeten haben von dem Ihnen gehörenden Gewebe. Das geht auch noch bis zu 10 Jahre nach dem med. Eingriff, sofern die Medizin nicht schon anderwärtig das Ihnen gehörende Gewebe verwendet hat.

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